Arimidex

Arimidex ist der Handelsname für ein Medikament mit dem Wirkstoff Anastrozol. Es wird auch unter anderen Namen verkauft und ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren eingesetzt wird. Anastrozol gehört zur Gruppe der Aromatasehemmer, die den Östrogenspiegel im Körper reduzieren und so das Wachstum östrogenabhängiger Tumoren verlangsamen können.

Arimidex Preisentwicklung

Der Arimidex Preis beträgt ungefähr 4.78€ – 6.28€ pro Pillen. Er hängt von der Größe der Packung und der Menge des Wirkstoffs ab (30 oder 90 mg).

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Handelsname und Wirkstoff

Arimidex ist der Handelsname des Medikaments, dessen aktiver Wirkstoff Anastrozol ist. Anastrozol gehört zur Gruppe der Aromatasehemmer und wird hauptsächlich in der Therapie von bestimmten Formen des Mammakarzinoms eingesetzt.

Indikationen von Arimidex

Arimidex ist für die Behandlung von postmenopausalen Frauen indiziert, die an einem frühen Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom erkrankt sind. Ebenfalls ist es für die adjuvante Behandlung von postmenopausalem Brustkrebs nach der ersten Therapie sowie für die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause vorgesehen.

Dosierung und Anwendungsweise

Die empfohlene Dosis von Arimidex beträgt einmal täglich 1 mg, die üblicherweise oral in Tablettenform eingenommen wird. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem individuellen Ansprechen auf die Therapie und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.

Pharmakologische Eigenschaften

Anastrozol, der Wirkstoff in Arimidex, hemmt die Aromatase, ein Enzym, das für die Umwandlung von Androstendion und Testosteron in Östron bzw. Östradiol, die Hauptöstrogenformen, verantwortlich ist. Durch diese Hemmung senkt Anastrozol signifikant die Östrogenspiegel im Körper, was das Wachstum estrogenabhängiger Tumore verlangsamen oder stoppen kann.

Pharmakokinetik

Nach oraler Gabe wird Anastrozol schnell resorbiert und erreicht maximale Plasmakonzentrationen innerhalb von 2 Stunden. Die Bioverfügbarkeit liegt bei annähernd 100 %. Anastrozol wird hauptsächlich durch hepatische Metabolisierung eliminiert und die Metaboliten werden vorwiegend über den Urin ausgeschieden. Die Halbwertszeit von Anastrozol beträgt etwa 50 Stunden.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Da Anastrozol über das Cytochrom P450-Enzymsystem metabolisiert wird, können Medikamente, die dieses System beeinflussen, die Wirksamkeit und den Metabolismus von Arimidex beeinträchtigen. Besondere Vorsicht gilt bei gleichzeitiger Anwendung von starken CYP3A4-Inhibitoren. Auch die gleichzeitige Einnahme von Östrogenhaltigen Medikamenten kann die Wirkung von Arimidex abschwächen.

Gegenanzeigen

Arimidex sollte nicht bei Patientinnen angewendet werden, die noch prämenopausal sind, eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Anastrozol oder einen der sonstigen Bestandteile des Medikaments haben sowie bei Patientinnen mit schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen. Des Weiteren ist es kontraindiziert während der Schwangerschaft und in der Stillzeit.

Mögliche Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen von Arimidex umfassen Hitzewallungen, Gelenkschmerzen und -steifheit, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen. Gelegentlich kann es auch zu Verdauungsstörungen, Haarausfall, Hautausschlägen und Osteoporose kommen. Seltenere Nebenwirkungen umfassen unter anderem Veränderungen des Blutbildes, wie eine Reduktion der Lymphozyten oder eine erhöhte Leberenzymwerte.

Anpassung der Dosis

Bei leichten bis mäßigen Leber- oder Nierenfunktionsstörungen ist eine Dosisanpassung in der Regel nicht erforderlich. Bei schweren Funktionsstörungen dieser Organe muss die Anwendung von Arimidex individuell abgewogen und gegebenenfalls angepasst werden. Bei Überdosierung ist eine spezifische Behandlung, wie etwa das Auslösen von Erbrechen oder die Dialyse, normalerweise nicht erforderlich.

Lagerung und Haltbarkeit

Arimidex-Tabletten sollten bei Raumtemperatur und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die Haltbarkeit ist auf der Verpackung angegeben und sollte nicht überschritten werden. Arzneimittel sollten stets außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Umgang mit vergessener Dosis

Wenn die Einnahme einer Dosis von Arimidex vergessen wurde, sollte die Patientin diese sobald wie möglich nachholen, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall sollte die vergessene Dosis ausgelassen und der übliche Einnahmeplan fortgesetzt werden. Eine doppelte Dosis zur Kompensation der vergessenen Tablette sollte nicht eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Anwendung von Arimidex ist in der Schwangerschaft und Stillzeit strikt kontraindiziert. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine wirksame Verhütungsmethode einsetzen, da Arimidex schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen kann und nicht geklärt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.

Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit

Da unter der Behandlung mit Arimidex Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindel auftreten können, sollte die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen individuell überprüft werden. Patientinnen sollten daher erst dann aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen, wenn sie sicher sind, dass ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt sind.

Informationen zur Patientenaufklärung

Es ist wichtig, dass Patientinnen über die korrekte Einnahme, mögliche Nebenwirkungen und das Verhalten bei vergessenen Dosen aufgeklärt werden. Ebenso sollte die Notwendigkeit einer regelmäßigen ärztlichen Überwachung und die möglichen Risiken bei Langzeitanwendung, insbesondere das erhöhte Osteoporoserisiko, besprochen werden.

Dosierung

1mg

Wirkstoff

Anastrozole

Packung

30 Pillen, 60 Pillen, 90 Pillen

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